Historie

Die Windmühle Hoyersförde wurde 1861 als Turmholländer mit Galerie und Windrose von Karl-Dietrich Gräper erbaut. Sie war über 100 Jahre in Betrieb und wurde 1963 stillgelegt.

Sie hatte vier Mahlgänge und einen zusätzlichen Ölmühlengang. Da die Windkraft allein nicht ausreichte, wurde 1923 ein Benzolmotor eingebaut, ab 1934 wurde ein zusätzlicher Schrotgang mit Elektromotor betrieben. Dafür musste aus Platzgründen der Ölmühlengang abgebaut werden.

Am 6. Dezember 1993 wurde der Mühlenverein Hoyersförde gegründet mit dem Ziel, die Mühle vor dem weiteren Verfall zu bewahren. 1994 wurde mit der Restaurierung der Mühle begonnen.

Im Rahmen der Restaurierung wurde 1994 eine neue Kappe aufgesetzt, 1995 bekam die Mühle neue Flügel und eine Galerie. 1997 wurde die Innenausstattung vollständig restauriert und erneuert. 1998 war die Mühle endlich wieder voll funktionsfähig.

1999 folgte der Bau eines Nebengebäudes mit Sanitärraum, 2000 dann der Bau einer Wetterschutzhütte.

Die Mühle wird weiterhin vom Mühlenverein Hoyersförde betreut und gepflegt.

Die Mühle wird für jeden Interessierten nach Terminabsprache geöffnet und es werden Führungen angeboten. Die Nebengebäude und das Mühlengelände können von Vereinen oder Privatpersonen für kleine Feste oder Treffen aller Art angemietet werden.